boat people projekt

Theaterproduktionen von
Nina de la Chevallerie und Luise Rist

 

Nach dem beglückenden Gastspiel GRENZLAND  mit Teilnehmern aus den Werkstätten von myworx und IFAS GmbH im Studio des Deutschen Theaters wollen wir diese Theaterwerkstatt nun im neuen Jahr weiterführen und freuen uns hoffentlich bald auf neue SpielerInnen und weitere Grenzgänge.

In enger Zusammenarbeit und unter der Trägerschaft der MUSA e. V. bereiten wir außerdem unser aktuelles Projekt ROSENWINKEL vor, eine Stückentwicklung und Inszenierung mit Roma-Familien in Göttingen. Geplante Premiere u. a. mit der Schauspielerin Martina Hesse aus Berlin, ist iam 31. Mai 2012.

Am 2. März wird der mobile Monolog TOXI.MAN  uraufgeführt. Das Klassenzimmerstück von Christopher Weiss (Die Azubis - Hamburg ) unter der Regie von Reimar de la Chevallerie wird im Kontaktladen der Caritas Suchtberatung inszeniert und nach einer zusätzlichen Vorstellung im Literarischen Zentrum für und in Schulklassen ab Kl. 9 gespielt: Ein Mann betritt ein Klassenzimmer und versucht aufzuklären: über Alkohol, weiche Rauschmittel, angesagte Partydrogen. Eine Unterrichtsstunde, die aus dem Ruder läuft, denn der Mann wird eingeholt - von seiner eigenen Drogenvergangenheit. Ein videounterlegter Monolog mit Musik, gespielt von Wolfgang Sosnowski und Gerd Zinck (Video) in Kooperation mit den Suchberatungsstellen der Caritas und Diakonie in Göttingen und dem Literarischen Zentrum. Interessierte Schulen melden sich wegen möglicher Auftritte, bei denen nach der Aufführung ein Gespräch mit den Experten angeboten wird, gerne im LZ.

Unterstützt wird dieses Projekt von der Klosterkammer Hannover, der Bischöflichen Stiftung Gemeinsam für das Leben und der Göttinger Kulturstiftung.

Mit MIKILI - Gehen oder Bleiben, unser Theaterstück über die  Vorkommnissen auf dem Mittelmeer und in Zusammenarbeit mit unserem europäisch-afrikanischen Ensemble planen wir in diesem Jahr noch Gastspiele zu geben.

Im Herbst 2012 werden wir ALL INCLUSIVE, ein Theaterstück mit Franziska Mencz und Nomena Struß in Zusammenarbeit mit dem Hospiz über den Grenzbereich von Leben und Tod, an einigen Orten in Deutschland zeigen können, meist in Koop. mit den jeweiligen Theater und Hospiz-Gruppen.